Der Mont de Grange, der zum Natura-2000-Gebiet und Jagdgebiet zählt, lädt dazu ein, eine Natur zu entdecken, in der sich Wildtiere und Almweiden mit Milchkühen die Landschaft teilen. Diese Route bietet Ihnen schöne Ausblicke auf Abondance, La Chapelle d’Abondance und Châtel.
Die Rundwanderung um den Mont de Grange ist eine Tour für erfahrene Wanderer.
Der Mont de Grange ist ein 3.000 ha großes Naturschutzgebiet, das zum Natura-2000-Netzwerk gehört.
Es ist zudem ein Jagdgebiet, in dem Hirsche, Gämsen, Rehe, Mufflons, Murmeltiere, Birkhühner, Schneehühner und Steinadler leben... Früh am Morgen lassen sie sich leicht beobachten. Diese Wanderung lädt auch dazu ein, die Wildflora zu entdecken, darunter die Martagon-Lilie, die Paradieslilie, die Alpen-Akelei, Enziane oder den Génépi.
Von der Kapelle Saint Théodule aus gelangen Sie über einen Bergweg zum Aussichtspunkt Lenlevay, vorbei an den Almhütten von Bailly und Jouly. In diesen Almen begegnen Sie während der Sommersaison den Abondance-Kühen. Dort erwartet Sie ein wunderschöner Ausblick auf Abondance und Châtel.
In Lenlevay nehmen Sie den GR5-Wanderweg vorbei an den Hütten „L’Etrye“, „Le Pron“ und „Les Mattes“. Sie wandern an der Pointe des Mattes entlang und steigen anschließend wieder hinunter zur Hütte von Terbentaz.
Anschließend gelangen Sie über die Plaine Joux nach L’Enquernaz und schließlich zurück zum Ausgangspunkt.
Auf dem Weg dorthin kommen Sie an verschiedenen Ortsteilen vorbei und entdecken die traditionellen Häuser von Charmy l’Adroit in Abondance.
Varianten: Es besteht die Möglichkeit, den Gipfel des Mont de Grange über den Coincon-Grat zu erreichen. Mögliche Startpunkte sind die Kapelle Saint Théodule in Abondance oder Tré-les-Pierres in Châtel.
Egal, welche Wanderung Sie unternehmen – denken Sie daran, Müsliriegel, ausreichend Wasser, eine Sonnenbrille, Sonnencreme, ein kleines Erste-Hilfe-Set sowie der Jahreszeit und der Wettervorhersage entsprechende Kleidung in Ihren Rucksack zu packen.
Haustiere akzeptiert Hunde müssen aufgrund der vorhandenen Herden und der Wildtiere unbedingt an der Leine geführt werden.
In diesem Gebiet sind Herdenschutzhunde im Einsatz. Es wird empfohlen, das eigene Verhalten anzupassen, um die Herde möglichst wenig zu stören und die Hunde nicht zu provozieren (Bellen, Annäherung …). Wenn sich die Hunde nähern, ist es wichtig, sie gewähren zu lassen und nicht zu versuchen, mit Gewalt durchzukommen.
Bei Annäherung an die Herde:
- Umgehen Sie die Herde in großem Bogen, ohne sich dabei in Gefahr zu begeben;
- Gehen Sie langsam, steigen Sie vom Fahrrad ab;
- Bleiben Sie in der Gruppe zusammen. Sprechen Sie deutlich, ohne zu schreien, um sich gegenseitig zu signalisieren.
Bei einer Begegnung:
- Halten Sie an: Die Hunde werden zu Ihnen kommen, um Sie zu beschnuppern und zu identifizieren;
- Versuchen Sie nicht, sich gewaltsam einen Weg zu bahnen;
- Laufen Sie nicht weg und drehen Sie den Hunden nicht den Rücken zu;
- Schauen Sie ihnen nicht direkt in die Augen;
- Streicheln Sie die Hunde nicht;
- Füttern Sie die Hunde nicht
- Sie können einen Gegenstand (Tasche, Fahrrad, Jacke) in der Hand halten, um Abstand zwischen sich und den Hunden zu schaffen. Verwenden Sie diesen Gegenstand jedoch nicht, um die Hunde zurückzudrängen.
- Vermeiden Sie abrupte Bewegungen, bedrohen Sie die Hunde nicht.
Sobald sich die Hunde beruhigen oder entfernen, setzen Sie Ihren Weg zu Fuß fort und halten Sie dabei Abstand.
Im Falle von Haus- oder Jagdhunden:
Zu Ihrer und ihrer Sicherheit wird dringend davon abgeraten, Haus- oder Jagdhunde in der Nähe von Herden mitzuführen.
Halten Sie Ihren Hund in jedem Fall immer an der Leine.
Im Konfliktfall:
- Lassen Sie die Leine los,
- stellen Sie sich nicht dazwischen,
- nehmen Sie Ihren Hund nicht in die Arme.