Wanderroute: Kapellenrundweg

  • Kulturaktivitäten
  • Laufsportarten
  • Fußwanderungsstrecke
Höhe : 940m
village de Bernex, 74500 Bernex

Beschreibung

Ein Rundweg, der durch das reichhaltige religiöse Kulturerbe des Dorfes führt. Entlang des Weges liegen Kirchen, Kapellen, Oratorien, Kreuze und die berühmte Grotte von Maupas: eine Nachbildung der Grotte von Lourdes.
1. Etappe: Die Kirche Saint-Ours. Sie wurde zwischen 1848 und 1851 von François Giransli an der Stelle einer kleineren und wesentlich älteren Kirche errichtet, um eine geräumigere und imposantere Kirche zu schaffen. Manche Einwohner von Bernoland nennen sie „die Burg“, zweifellos wegen ihres massiven Erscheinungsbildes und ihres turmförmigen Glockenturms. Im Inneren der Kirche befinden sich drei Altäre; der rechte ist dem Heiligen Antonius geweiht, der linke der Gottesmutter Maria. In der Mitte befindet sich der Hochaltar, der dem Heiligen Ours gewidmet ist, der seit den Anfängen der ersten christlichen Gemeinde der Schutzpatron und Beschützer des Tals ist. 2. Etappe: Oratorium von Songeon. Dieses Oratorium wurde von den Dorfbewohnern nach schweren Überschwemmungen zu Ehren der Jungfrau Maria errichtet, als Zeichen der Dankbarkeit für den Schutz der Häuser dieses Weilers. 3. Etappe: Kapelle der Heiligen Philomena und des Heiligen Josef. Sie wurde 1870 von der Familie Buttay erbaut und war zunächst der Heiligen Philomena geweiht, später auch dem Heiligen Josef. 4. Etappe: Kapelle „Visitation“ in Creusaz. Diese Kapelle befindet sich im Zentrum des Weilers Creusaz auf 1131 Metern Höhe; auf dem äußeren Weihwasserbecken ist das Datum 1841 eingraviert. Sie ist der Jungfrau Maria und ihrer Cousine Elisabeth geweiht. 5. Etappe: Das Kreuz von Charmet. Es markiert die Stelle des Pestfriedhofs. Es handelt sich um ein Schmiedewerk, das mit den Werkzeugen eines Hufschmieds aus früheren Zeiten gefertigt wurde. Es stellt den gequälten Christus dar. 6. Etappe: Gebetskapelle „Peillex Gainneraz“ in Maupas. Diese am Ufer der Ugine gelegene Kapelle bleibt hinsichtlich ihrer Entstehung und Geschichte ein interessantes Rätsel. Bis 1940 war sie Schauplatz jährlicher Prozessionen und Gebete; heute befindet sie sich im Privatbesitz einer Familie. Möglicherweise zeugt sie von der Errichtung der ersten Kirche, die nach dem Durchzug der Seuche und der Pest aufgegeben wurde. Dieser Ort wurde „Malpasset“ oder „Maupas“ genannt, was so viel bedeutet wie „schlechte Passage“ oder „schlechte Vergangenheit“.

Service

Parkplatz
Tiere erlaubt

Vom 13/03 bis 30/11 täglich.
Zugänglich außerhalb der Schneesaison und je nach Wetterbedingungen. Erkundigen Sie sich bitte vorab bei der Touristeninformation nach den aktuellen Zugangsbedingungen.

Umwelt

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